Tour de Romandie Féminin (World Tour)

15.09.2025
Bergzeitfahren 4.4 km / 295 m

Das Bergzeitfahren ging über 4.4km nach Villars-sur-Ollon. Trotzt der Hitze habe ich mich gut gefühlt. Ich habe sofort einen guten Rhythmus und konnte immer gut pushen. Im oberen Teil wurde es etwas flacher und es gab auch eine kleine Abfahrt, bei der ich keine Probleme hatte. Die letzten 400m waren nochmals steiler und taten sehr weh. Mit meiner Leistung der resultierenden Zeit an meinem ersten Bergzeitfahren, bin ich zufrieden.

16.09.2025
2. Etappe 123 km / 1657 m

Zuerst mussten wir zwei Runden im Tal fahren, bevor der 10km lange Schlussanstieg nach La Tzoumaz anstand. In der Fläche konnte ich mit gut im Feld positionieren. Die erste Runde war etwas hektischer als die zweite, denn es versuchten immer wieder Fahrerinnen weg zu kommen. Am Ende der zweiten Runde wurde das Tempo schon in der Fläche erhöht und nach einer schmalen Passage im Dorf musste ich mich etwas abhängen lassen. Im Berg habe ich einen super Rhythmus gefunden und ich konnte immer wieder Athletinnen ein- und überholen. Am Schluss habe ich eine Gruppe gefunden, mit der ich ins Ziel gefahren bin. Wir haben es locker innerhalb der Zeitlimite geschafft.

17.09.2025
3. Etappe 122km / 1404 m

Am Start hatte schon ich etwas müde Beine am Start. Die Strecke war sehr technisch und es gab viele kleinere giftige Anstiege. Auf der flachen Hälfte der Strecke konnte ich mich gut im Feld bewegen und verstecken. Aber schon nach dem ersten Berg musste ich mich wieder zurück ins Feld kämpfen, weil es bergauf sehr schnell war. Es war eine gute Übung zwischen den Autos zu fahren... Als ich wieder im Feld war, konnte ich mich gut verpflegen und erholen. Im zweiten Berg wiederholte sich dasselbe noch einmal. Es kostete mir aber mehr Energie, um wieder ins Feld zurückzukommen. Diese Runde mussten wir zweimal absolvieren. Als wir wieder zum Berg kamen, habe ich alles versucht um dranzubleiben, aber ich schaffte es wieder nicht. Somit musste ich die restlichen 80km allein ins Ziel fahren. Der Gegenwind war stark und es war ein schwieriger und langer Weg ins Ziel. Ich wurde zwar letzte, aber ich habe nicht aufgegeben und damit mein erstes World-Tour-Etappenrennen abgeschlossen.

Anina Hutter, 26.08.2025